
06.10.–08.10.2026 | Diedrichshagen
Fachkurs
Die Bezeichnung „Mobbing“, 1993 vom Psychologen Heinz Leymann geprägt, kommt vom englischen „mob”: „belästigen, über jemanden herfallen”.
In jedem Bereich und immer dort, wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Konflikte. Ist so ein Konflikt eine Neckerei, Provokation oder Schikane, womöglich sogar Absicht mit Vorsatz? Woran erkennen wir Mobbing? Was können wir im Prozessablauf dieser Konflikte dagegen tun? Diese Fragen werden Ihnen im Seminar beantwortet und Sie lernen Techniken und Methoden im Umgang mit Mobbing mittels Fallbeispiele kennen.
Insbesondere geht es um den Ausbau präventiver Maßnahmen, um Konflikte möglichst im „Keim“ abzubauen.
Themenschwerpunkte:
Mobbing verstehen
- Sensibilisierung für Konfliktsituationen
- Was ist Mobbing?
- Ursachen für und Auswirkungen von Mobbing
- Sicherheit bei der Beurteilung von Mobbing gewinnen
- Was unterscheidet Mobbing von anderen Konflikten am Arbeitsplatz?
Handlungsmöglichkeitender betrieblichen Interessenvertretung
- Führungsstil und Strukturen
Vorgehen im konkreten Mobbingfall
- Mobbing-Beratung
- Mobbing-Analyse
- Eingreifen in einen Mobbing-Fall
- Schlichtungsgespräche
Rechtliche Bewertung von Mobbing
- u.a. methodische Bearbeitung von Fallbeispielen
Dieses Seminar ist von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) für die Zertifizierung im Disability Management mit 14 Stunden anerkannt.
